Rheinpaste

…eine rheinische Essenz.

Evopark

Parken in der Smart City mit evopark

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Unser Leben und die Welt um uns herum soll smarter werden und so ist neben dem Smart Home auch die Smart City ein von vielen Startups aufgegriffener Wirkungsbereich. Das Startup evopark (Halle 11, Stand 48/8) hat sich dem lästigen Thema der Parkplatzsuche angenommen und einen sehr smarten Ansatz erarbeitet.

Über eine App zeigt evopark die freien Parkplätze in den angeschlossenen Parkhäusern und navigiert den Nutzer auf Wunsch auch dort hin. Über eine kleine RFID Karte, dem evotag, erkennt das Terminal an der Einfahrt dann den evopark Kunden und öffnet die Schranke, ohne ein zusätzliches Ticket auszugeben.

Bei der Ausfahrt aus der Tiefgarage ist die Prozedur die gleiche – einfach vor fahren und die Schranke öffnet sich. Abgerechnet wird einmal im Monat, direkt mit evopark. Somit entfällt auch das lästige anstehen am Kassenautomaten und die Suche nach Kleingeld. Über die App hat man jederzeit den ausstehenden Rechnungsbetrag sowie die erhaltenen Rabatte auf die Parkgebühren im Überblick,  denn evopark schließt zudem gezielt Partnerschaften mit den Geschäften und Restaurants in den Innenstädten. Kauft der evopark Kunde in diesen Geschäften ein, erhält er automatisch Rabatte auf die Parkgebühren in Relation zu den getätigten Umsätzen.

Pilotstadt ist zurzeit Düsseldorf, wo in drei angeschlossenen großen Parkhäusern in der Innenstadt getestet wird. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Testphase will evopark in andere Städte expandieren.

Die Idee ist gut und auch für die Parkhäuser mit einem überschaubaren Aufwand umsetzbar. Auch die angeschlossenen Partner können nur profitieren, denn sie zahlen nur einen überschaubaren Betrag, wenn der Kunde tatsächlich einkauft. Wenn die Ressentiments etwas Neuem gegenüber seitens der Parkhaus-Betreiber oder den Unternehmern in den Innenstädten nicht zu groß sind, kann dies für alle Beteiligten nur eine win-win-Situation werden.

Veröffentlicht auf dem CeBIT-Blog

Autor: Bernd Nussbaum

Angefangen mit dem Commodore 64 habe ich die meisten IT-Trends kommen und gehen sehen. Beruflich habe ich über Technik, Vertrieb, Marketing und Journalismus in die verschiedensten Bereiche Einblick erhalten… Zurzeit schreibe ich hauptsächlich für die INCOM Storage GmbH, einem Value Added Storage Distributor und das CeBIT Blog, d.h. zumeist technische Artikel, die ich hier verlinke. Im Rahmen einer Bloggerchallenge des Bundeswirtschaftsministeriums durfte ich 2012 vom Nationalen IT Gipfel berichten.

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