Rheinpaste

…eine rheinische Essenz.

Ein Wochenende London

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Über ein Angebot von Urlaubsguru gestolpert, hatte ich mich mit einer Freundin spontan für ein Wochenende London entschieden. Da ich im Gegensatz zu ihr schon mehrere Male dienstlich und privat in London war, hatten wir ein ein kleines Spagat zwischen der klassischen Sightseeing Tour und sich einfach durch die Stadt treiben lassen zu bewältigen.

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Aus dem vermeintlichen Schnäppchen wurde dann doch schnell eine Kurzreise, für dessen Gegenwert wir auch für 10 Tage nach Ägypten hätten fliegen können. London ist noch teurer, als ich es in Erinnerung hatte. Alleine für die beiden Hotelübernachtungen waren wir in der untersten Kategorie mal schnell etwas über 350,- Euro los und hatten dafür ein zwar sauberes, aber doch eher spartanisches Zimmerchen – allerdings direkt an der Towerbridge.

Wachablösung vor dem Buckingham Palast

Wachablösung vor dem Buckingham Palast

Sightseeing

Um die Wahrzeichen der Stadt abzuklappern entschieden wir uns für die „Original London Tour„, in der auch eine Bootsfahrt auf der Themse und diverse Touren zu Fuß, wie die Jack the Ripper Tour enthalten sind und zudem auch noch Rabatt für diverse Sehenswürdigkeiten bietet. Diese können sich auch durchaus lohnen, wenn man sich die Preise der einzelnen Attraktionen anschaut: London Eye 28 Pfund oder Madame Tussauds 30 Pfund pro Person u.s.w.. Eigentlich kann man sich die Preise recht gut merken, denn nahezu alles kostet 30,- Pfund, so auch die Bus Hop-on-hop-off Tour (allerdings für 2 Tage).

Picadilli Circus

Picadilli Circus

Eigentlich mache ich die Bustouren immer ganz gerne, bekommt man doch so recht schnell und komfortabel eine grobes Gefühl für die Entfernungen und Lage der einzelnen Hotspots und Stadtteile und kann danach in Ruhe entscheiden, in welcher Reihenfolge man was besucht und wo man mehr Zeit einplanen möchte.

Da wir hingegen aller Wettervorhersagen eigentlich durchgehend trockenes Wetter hatten, sind wir nach Bustour und Besichtigungen der Hauptattraktionen dann über die verschiedenen Märkte der Stadt geschlendert. Was bei uns mit diversen Streetfood-Festivals erst anfängt, gehört in London offensichtlich zum Straßenbild, denn es gibt jede Menge Leckereien aus aller Welt – eben Multikulturell, wie die Stadt nun mal is(s)t.

Borough Market (Station London Bridge)

Der Borough Market war für meinen Geschmack der schönste Markt, mit allerlei Leckereien, die man hier nicht unbedingt erwartet. Halb unter einer Eisenbahnbrücke gelegen, kann man hier wetterunabhängig Lebensmittel und Getränke aller Art kaufen und konsumieren. Der sich am Rande befindende Street Food Market bietet trotz weniger Stände eine überraschend große Auswahl verschiedener Speisen – wer hier nichts findet, hat keinen Hunger.

Camden Market

Der Camden Market hat zwar so ziemlich alles zu bieten, ist allerdings auch dementsprechend übervölkert. Schön ist es, sich in einen Biergarten an den Regents Kanal zu setzen und einfach das Treiben auf sich wirken zu lassen.

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Columbia Road Flower Market

Sonntags ist der Blumen Markt in der Columbia Road der Publikumsmagnet. Eingerahmt von kleinen Häuschen mit Ladenlokalen und Boutiquen, werden hier Blumen und Gewürzpflanzen aus aller Welt angeboten. Einfach von der Menge durchschieben lassen und genießen… 😉

Portobello Road Market

In Londons Szeneviertel Notting Hill öffnet der Portobello Road Market täglich seine Pforten. Neben Klamotten gibt es hier hauptsächlich Antiquitäten und allerlei Schnickschnack. Auch hier empfiehlt es sich einfach in einem Pub zu setzen und das Treiben auf sich wirken zu lassen…

Essen in London…

…kann man definitiv gut und ist im Gegensatz zu allem anderen auch nicht so teuer. Neben den englischen Spezialitäten in den wunderschön eingerichteten Pubs sollte man auf jeden Fall Chinatown im Stadtteil Soho, unweit des Picadilly Circus besuchen: Asia kitchen at it’s best 😉

London ist definitiv immer wieder eine Reise wert! Bis hoffentlich bald mal wieder!

Autor: Bernd Nussbaum

Angefangen mit dem Commodore 64 habe ich die meisten IT-Trends kommen und gehen sehen. Beruflich habe ich über Technik, Vertrieb, Marketing und Journalismus in die verschiedensten Bereiche Einblick erhalten… Zurzeit schreibe ich hauptsächlich für die INCOM Storage GmbH, einem Value Added Storage Distributor und das CeBIT Blog, d.h. zumeist technische Artikel, die ich hier verlinke. Im Rahmen einer Bloggerchallenge des Bundeswirtschaftsministeriums durfte ich 2012 vom Nationalen IT Gipfel berichten.

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